eBooks - Literature - Classics - Gustave Flaubert - Salambo
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Es war in Megara, einer der Vorst?dte von Karthago, in den G?rten Hamilkars. Die S÷ldner, die er in Sizilien befehligt hatte, feierten den Jahrestag der Schlacht am Eryx durch ein gro?es Gelage. Da der Feldmarschall abwesend und die Versammlung zahlreich war, schmauste und zechte man auf das zwangloseste. Die Offiziere hatten sich gestiefelt und gespornt in der Hauptallee gelagert, unter einem goldbefransten Purpurzelt, das von der Stallmauer bis zur untersten Schlo?terrasse ausgespannt war. Die Scharen der Gemeinen lagen weithin unter den B?umen, durch die man zahlreiche flachdachige Baracken, Winzerh?uschen, Scheunen, Speicher, Backh?user und Waffenschuppen schimmern sah, einen Elefantenhof, Zwinger f?r die wilden Tiere und ein Sklavengef?ngnis. Feigenb?ume umstanden die K?chen. Ein Sykomorenhain endete an einem Meere gr?ner B?sche, daraus rote Granat?pfel zwischen wei?en Baumwollenkotten leuchteten. Traubenschwere Weinreben strebten bis in die Wipfel der Pinien. Unter Platanen gl?hte ein Rosenfeld. Hier und da wiegten sich Lilien ?ber dem Grase. Die Wege bedeckte schwarzer Kies, mit rotem Korallenstaub vermischt. Von einem Ende zum andern durchschnitt den Park eine hohe Zypressenallee, gleich einem S?ulengange gr?ner Obelisken. |
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Es war in Megara, einer der Vorstädte von Karthago, in den Gärten Hamilkars. Die Söldner, die er in Sizilien befehligt hatte, feierten den Jahrestag der Schlacht am Eryx durch ein großes Gelage. Da der Feldmarschall abwesend und die Versammlung zahlreich war, schmauste und zechte man auf das zwangloseste. Die Offiziere hatten sich gestiefelt und gespornt in der Hauptallee gelagert, unter einem goldbefransten Purpurzelt, das von der Stallmauer bis zur untersten Schloßterrasse ausgespannt war. Die Scharen der Gemeinen lagen weithin unter den Bäumen, durch die man zahlreiche flachdachige Baracken, Winzerhäuschen, Scheunen, Speicher, Backhäuser und Waffenschuppen schimmern sah, einen Elefantenhof, Zwinger für die wilden Tiere und ein Sklavengefängnis. Feigenbäume umstanden die Küchen. Ein Sykomorenhain endete an einem Meere grüner Büsche, daraus rote Granatäpfel zwischen weißen Baumwollenkotten leuchteten. Traubenschwere Weinreben strebten bis in die Wipfel der Pinien. Unter Platanen glühte ein Rosenfeld. Hier und da wiegten sich Lilien über dem Grase. Die Wege bedeckte schwarzer Kies, mit rotem Korallenstaub vermischt. Von einem Ende zum andern durchschnitt den Park eine hohe Zypressenallee, gleich einem Säulengange grüner Obelisken. |
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